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Erotische Bilder

Die Geschichte der erotischen Kunst

Das Wort „Erotik“ ist abgeleitet vom altgriechischen Adjektiv „er?tikós“, was so viel heißt wie „zur Liebe gehörig“ und „die Liebe betreffend“. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht ist Erotik nicht gleichzusetzen mit der schlichten Befriedigung sexueller Gelüste, sondern bezieht sich auf die sinnliche Liebe in all ihren körperlichen und geistigen Ausprägungsformen. Insbesondere in der Kunst spielt das Thema Erotik seit jeher eine wichtige Rolle. Zu denken ist hierbei etwa an das aus Indien stammende Lehrwerk des Kamasutra, das mit durchaus expliziten Darstellungen aufwartet, dabei jedoch zugleich hohen ästhetischen Ansprüchen genügt.

Im Hinblick auf Europa zu nennen ist wiederum die Zeit des Barock und Rokoko, in der Künstler wie Peter Paul Rubens oder Francois Boucher mit lasziven und vieldeutigen Aktzeichnungen Aufsehen erregten. In der heutigen Zeit haben technische Innovationen schließlich zu einem nie zuvor dagewesenen Variantenreichtum an erotischen Motiven geführt. Dank Fotografie und digitaler Bildbearbeitung sind völlig neue Perspektiven und Farbgebungen möglich, um die Fantasie des Betrachters zu beflügeln. Aber auch wenn sich die Techniken im Laufe der Jahrhunderte geändert haben, so ist der Zweck erotischer Bilder doch stets der gleiche geblieben: Die Darstellung der Schönheit und Anmut des Menschen.